Ein Hauch von Freiheit?

Wir sind jung, die Welt ist offen, oh du schöne weite Welt, unser Sehnen, unser Hoffen, geht hinaus in Wald und Feld …………………….
Und auch wenn ich nicht mehr jung bin, verbinde ich doch damit ein Gefühl von Freiheit.

Die Mundorgel

Ja, es ist die gute alte Mundorgel die mir mit vielen ihrer Lieder dieses „Gefühl von Freiheit“ eingepflanzt hat. Oder das Lied aus dem Dreißigjährigen Krieg: „Wilde Gesellen vom Sturmwind durchweht!“
Wir waren dann die wilden Gesellen. (harmlose Kinder im Alter von 12 – 14 Jahren im Internat am Starnberger See).

Heute hat man ja Handys, Medienplayer und was weiß ich noch alles.
Als wir damals die Mundorgel im Internat bei jeder Ausfahrt mit dem Bus
gezückt haben und gemeinsam – nicht immer richtig – aber voller Freude alle laut gesungen haben, empfand ich das als riesigen Spaß.

Schlagzeuger war ich 1964 – 65 in Bottrop – was wir spielten? – natürlich alle Beatles-Songs, rauf und runter und es war einfach ein Vergnügen, es hat tierischen Spaß gemacht.


Wenn ich heute anfange zu singen, protestieren meine Frau und Tochter
(bei Fremden traue ich mich schon gar nicht).
Da fällt mir der alte Spruch ein:
„Wo man singt da lass Dich nieder – böse Menschen haben keine Lieder“
Spätestens beim nächsten Skifahren, singe ich wieder: „Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen steigen, dem Gipfelkreuz zu, in unseren Herzen brennende Sehnsucht, die lässt uns nimmermehr in Ruh – herrliche Berge“.

Auch wenn das dann auf dem Skilift ist und der eine oder andere falsche Ton sich einschleicht, so geht es doch um das Gefühl, das durch das Singen
erreicht wird. Bei einem iPhone oder sonstigen Medienplayer ist mir das noch nie in den Sinn gekommen:

„Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König“

Gesungen von Maxine, 9 Jahre

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Klaus Kempe
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